Geschichte Bjørnevatns


Bjørnevatn wird auch heute noch die "Grubenstadt" genannt obwohl der Abbau des Eisenerzes 1996 eingestellt wurde. 1906 hatte man mit dem Abbau begonnen und Arbeiter aus ganz Skandinavien liessen sich in Bjørnevatn nieder. Die Kriege brachten einerseits eine Unterbrechung der Arbeit mit sich, liessen aber andererseits auch die Nachfrage nach Eisenerz steigen. Gegen Ende des 2. Weltkriegs suchten ca. 2.500 Menschen in einem Tunnel auf dem Grubengelände Schutz. Einige wohnten zwei Monate lang dort unten, und es wurden zehn Kinder geboren.

Die 50er, 60er und 70er Jahre waren eine Glanzzeit. Aber dann kamen die 80er Jahre. Das Erz aus Kirkenes wurde zu teuer. Die 1200 Beschäftigten des riesigen Bergwerksbetriebs wurden nach und nach entlassen. 1996 wurde der Grubenbetrieb endgültig eingestellt.


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